Bozen im Zeichen des Apfels 02.04.2003 17:56
LPA - 20 frische, bunte und fruchtige Apfeldarstellungen schmücken bis 11. April 2003 Bozens Plätze. Die Ausstellung „Südtiroler Apfelkunst“ hat Wirtschaftslandesrat Werner Frick heute Abend, 2. April 2003, im Schloss Maretsch in Bozen vorgestellt. Die Kunst-Äpfel sind Werke der Schüler der Kunstlehranstalt „Academia“ in St. Ulrich. Die „Südtiroler Apfelkunst“ ist der Auftakt einer Reihe von Initiativen zur Bewerbung des Südtioler Apfels. Die Apfel-Kunstwerke sind im Katalog „Apfelkunst für Auge und Gaumen“ abgebildet, in dem auch einheimische Spitzenköche Apfelrezepte preisgeben.
Landesrat Werner Frick und Matthias Josef Gamper, Obmann der
Südtiroler Obstgenossenschaft, haben die neue Initiative „Südtiroler
Apfelkunst“ heute auf Schloss Maretsch in Bozen vorgestellt. Anwesend
waren auch eine Reihe von Vertretern aus der Wirtschaft sowie der
Ideator der Ausstellung Walter Schiebel von der Universität für
Bodenkultur in Wien und der Direktor der Kunstlehranstalt „Academia“,
Karlheinz Mureda.
Träger der „Apfelkunst“ sind das Landesassessorat für Handel und die
Südtiroler Obstwirtschaft, die das Südtiroler Qualitätsprodukt Apfel und
seine vielfältige Verwendung in Südtirol bewerben wollen.
„Der
Apfel trägt als erstes einheimisches Produkt seit 1977 die Südtiroler
Schutzmarke und durch die laufenden Qualitätsbemühungen der
Obstwirtschaft, des Assessorates für Handel und der Handelskammer Bozen
haben wir heute drei Südtiroler Spitzenprodukte, die kontrollierte
Qualität bieten: die Südtiroler Qualitätsprodukte Apfel, Apfelstrudel
und Apfelsaft“, erklärte Landesrat Frick. Die „Apfelkunst“ komme Bozen,
der Obstwirtschaft, dem Tourismus und dem Handel zu gute, so Frick.
"Mit dem Projekt Apfelkunst wollen wir das Image der Südtiroler
Obstwirtschaft als modern, offen, kreativ und innovativ bewerben“, so
Gamper. Die Südtiroler Obstwirtschaft könne auf eine Jahrhunderte lange
Tradition zurückblicken.
Die Größe der Kunstwerke soll auf die
Wichtigkeit der Obstwirtschaft in Südtirol hinweisen. In Südtirol werden
jährlich 950.000 Tonnen Äpfel geerntet. Es gibt 9000 Obstbauern in
Südtirol. Die meisten Betriebe sind Familienbetriebe, die eine Vielfalt
an Apfelsorten, vom Golden Delicious, Red Delicious, Royal Gala, über
Braeburn, Fuji, bis hin zu Pink Lady und Pinova garantieren.
Die Apfelkunst-Initiative entstand auf Anregung von Professor Walter
Schiebel in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe für den integrierten
Obstanbau in Südtirol (AGRIOS). Karlheinz Mureda, Direktor der
Kunstlehranstalt leitete die künstlerische Umsetzung. Die
Academia-Schüler schuffen Apfel-Kunstwerke, die sich nun in bunten
Farben, auffälligen Formen und verschiedenen Materialien auf Bozens viel
besuchten Plätzen präsentieren. Die Kunstobjekte bleiben bis zum 11.
April 2003 ausgestellt.
Sie können auch im neuen Katalog „Südtiroler
Apfelkunst – Apfelkunst für Auge und Gaumen“ bewundert werden. Auf 100
Seiten sind Abbildungen aller zwanzig Objekte zu sehen. Auch die
Künstlerbiografien werden wiedergegeben. Der Katalog enthält außerdem
Apfelrezepte, welche die Südtiroler Köche Stefan Unterkircher, Claudia
Pitscheider und Armin Schmieder eigens zu jedem Objekt kreiert haben.
Die Südtiroler Apfelkunst zeigt sich auch im Internet unter www.apfelkunst.com.
Die Apfelkunst ist der erste Teil einer Reihe von Initiativen rund um
den Südtiroler Apfel, die bis zur Apfelmesse „Interpoma“ im kommenden
Jahr geplant sind. Am 5. April 2003 geben z.B. die Obstgenossenschaften
bei einem Tag der offenen Türen Einblick in ihre Arbeit und zur
Apfelblüte, am 12. und 13. April 2003, feiert Lana auf dem Sportplatz
das „Fest des Südtiroler Apfels“.
| Top | Back |
Impressum | Feedback | Bürgernetz
© 2004 Autonome Provinz Bozen
Realisierung: Südtiroler Informatik AG